{Lifestyle} – Fünf Fragen am Fünften von Luzia Pimpinella

Ich bin bei solchen Dingen natürlich wie immer zu spät, darum machen wir einfach ein „Fünf Fragen am letzten des Monats“ daraus. Nic von Luzia Pimpinella hat eine Mitmach-Monatskolume ins Leben gerufen und ich finde die Idee großartig. Statt immer nur „5 Fakten, die tatsächlich keiner erwartet hätte“ auszuschlachten oder zu sagen, ob man lieber Chips oder Gummibärchen mag, gehen die Fragen viel tiefer und verraten (je nachdem wie ausführlich man antwortet) viel über einen. Wahrscheinlich mehr als die meisten jemals von mir wissen wollten, außer irgendjemand hat sich schon immer gefragt, welche seltsamen Träume mein Gehirn so produzieren kann. 😉

Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Verrückte Träume sind bei mir eigentlich fast Normalität. In letzter Zeit häuft sich aber eine Konstellation so sehr, dass ich mir sicher bin, dass mein Unterbewusstsein mir irgendwas sagen will. Was genau das sein mag, ist mir noch nicht klar, aber vielleicht muss ich da mal ein Buch über Traumdeutung bemühen.
Nun aber zum eigentlich interessanten Part, was war der verrückte Traum. Ich bin bei meiner ältesten Freundin zuhause bzw. wir gehen gemeinsam zu ihr. Soweit erstmal unspektatkulär, aber in dem Haus wohnt sie seit mindestens 15 Jahren nicht mehr und das Treppenhaus, war auch nicht „normal“.

Den Traum hatte ich nun schon zum dritten Mal in ähnlicher Form und jedes mal besteht das Treppenhaus aus irgendwelchen provisorisch zusammengesteckten Leitern und Latten, über die man sich über Abhänge und immer enger werdende Schächte durchquetschen kann. Gleichzeitig habe ich immer meinen Kater dabei, den ich mit einer Hand festhalten muss, was die Kletterpartie auch nicht leichter macht 😉 Wenn also jemand Infos hat, was mir damit gesagt werden soll, darf er sich gern melden.

Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Definitiv nicht*G* Mit 16 schwankte ich zwischen 2 Vorstellungen. Entweder hätte ich tatsächlich Jura studiert und wäre mittlerweile Richterin. (keine Ahnung, ob 31 dafür ein realistisches Alter ist*G*) Oder ich hätte den fancy Lifestyle einer Redakteurin einer Zeitschrift oder etwas ähnlichem. Würde in einem schicken Loft mit zwei Katzen leben. Lustigerweise war ich in beiden Szenarien immer Single, weil ich mir damals nicht vorstellen konnte, dass ich mit einem Typ zusammen wohnen wollen würde. Heute hab ich weder das Richteramt, noch den Job als Redakteurin und auch kein Loft. (Klingt eher so semi-erfolgreich*G*)  Dafür habe ich aber eine Beziehung, tatsächlich zwei Katzen und immerhin eine Altbauwohnung und möchte die schönen hohen Decken auch nicht mehr missen. Falls mir jemand ein fancy Loft schenken möchte, sage ich trotzdem nicht nein 😉

Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Ich habe zwar immer noch nicht das Gefühl in meinem Leben komplett „angekommen“ zu sein, aber ich find es gut, dass diese schreckliche Unsicherheit langsam weg ist. Ab einem gewissen Punkt macht man sich einfach keine Gedanken mehr darüber, ob „die anderen Kinder“ einen cool finden oder nicht und das befreit ungemein. Man weiß jetzt, dass es nicht darauf ankommt 100 Freunde auf der Geburtstagsparty zu haben, sondern die richtigen, egal wie viele das sein mögen. Würde ich heute noch mal 20 sein wollen? Jein. Es gibt Entscheidungen, die ich heute anders treffen würde, diese „Leichen“ hat wahrscheinlich jeder in seinem Keller. Wenigstens trauere ich dem „jung“ sein nicht mehr hinterher. Der Wechsel von 29 auf 30 war schräg, aber wahrscheinlich eher wegen dem (gesellschaftlichen) Druck oder zumindest das was man sich davon zusätzlich selbst einredet.

Imperia-Statue im Konstanzer Hafen

Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Der Geruch von Handseife. Nicht die flüssige, die mittlerweile jeder nutzt, sondern die Seifenstücke von damals. Diese Kleinen, die man immer in Omas Schrank gefunden hat, damit die Wäsche frisch riecht. Den Geruch verbinde ich einfach immer noch mit meiner Oma bzw. meinen Großeltern allgemein. Mittlerweile sind die beiden schon über 15 Jahre verstorben, aber diesen Geruch werde ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht mehr vergessen.

Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?

Das schwankt immer mal wieder. Aber die Topfavoriten sind definitiv Zeitreisen und Gedankenlesen. Zeitreisen, um schöne Erinnerungen noch erleben zu können oder bereits verstorbene Menschen noch mal zu sehen. Vielleicht auch ein ganz kleines bisschen, um blöde Fehler zu vermeiden und das nagende „was wäre, wenn“ klären zu können. Aber nur unter der Prämisse, dass ich jederzeit in den mir bekannten Ist-Zustand zurück könnte, ohne mich selbst aus Versehen auszulöschen wie bei „Zurück in die Zukunft“.
Gedankenlesen stelle ich mir auch ziemlich cool, aber gleichzeitig auch sehr verletzend vor. Wahrscheinlich würde es viele zwischenmenschliche Beziehungen erleichtern, wenn man nicht immer raten müsste was der andere wirklich denkt. Wobei man viele Dinge wahrscheinlich gar nicht wissen möchte.

Die Fragen für nächsten Monat sind schon veröffentlicht und dann bin ich auch tatsächlich pünktlich mit am Start. Wenn Ihr auch Interesse daran habt, die Fragen zu beantworten und findet ihr die Februar- Fragen hier.

Tüdelü, Jasmin

3 Kommentare bei „{Lifestyle} – Fünf Fragen am Fünften von Luzia Pimpinella“

  1. Hi Jasmin, schön, dass du mitmachst! 🙂

    Nun, immerhin bist du fancy Redakteurin eines Lifestyle Blogs, wenn das mal nix ist, dann weiß ich auch nicht.

    Und der Trend geht ja zurück zum Stück Handseife! 😉

    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Nic

    P.S. Am Montag ist schon wieder der 5. Haha!

    1. Stimmt, so hab ich das noch gar nicht gesehen. Hauptsache fancy Redakteurin*G*

      Diesen Monat bin ich auf die fünf Fragen vorbereitet und hab schon vorgeschrieben, also bin ich da safe 🙂

  2. […] tatsächlich pünktlich bei Luzia Pimpinellas „Fünf Fragen am Fünften“. Wie schon im letzten Monat (ja, ich hatte den Post tatsächlich noch im Januar veröffentlich) stellt sie fünf Fragen, die […]

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